Beschreibung
Die alten, teilweise wurzelechten Reben sind tief im Schiefer verwurzelt und bringen nur sehr kleine Trauben hervor. Mit einem Ertrag von lediglich 25 hl/ha entsteht ein außergewöhnlich konzentrierter Wein.
Im Altenahrer Eck wachsen alte Spätburgunderreben des historischen Klons „Kaastenholz“, aber auch Spätburgunder des französischen Klons 777. Nach der sorgfältigen Handlese werden die Trauben entrappt. Im kleinen Eichenholzbottich werden die Trauben von den natürlichen Hefen vergoren und der Maischekuchen wird täglich einmal eingestoßen. Anschließend reift dieser große Wein 12 Monate im ganz neuen Barrique der renommierten Tonnellerie Rousseau aus Burgund. Nach einem Jahr wird auf ein älteres Barrique umgesattelt, um die Holzaromatik zu harmonisieren. Kurz vor der Füllung wird der Wein nochmals in einen Stahltank abgezogen und danach unfiltriert gefüllt.
Die ausgesprochene Mineralität prägt diesen Wein in seiner Jugend und lässt ihn sich nur langsam entwickeln. Erst mit zunehmender Flaschenreife treten die feinen Frucht- und Kräuteraromen stärker hervor. Gerade dieses Zusammenspiel aus Mineralität, Finesse und Eleganz macht das Altenahrer Eck zu einem der charaktervollsten Spätburgunder der Ahr.
Speisenempfehlung: Hervorragend zu gegrilltem oder gebratenem Fleisch, etwa Zwiebelrostbraten, Lammkoteletts oder kräftigen Fleischgerichten mit dunklen Saucen.
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