Unser Weingut gehört zu den besten 100 deutschen Weingütern













 


Über Uns

Vor 11 Generationen wurde Caspar Cossmann 1574 zum ersten Mal in der Schuldenrolle der Burg zu Are mit seiner Frau Catharina als Weinbauer erwähnt. Deren Nachkommen gehörten mit zu den Gründungsmitgliedern der 1868 gegründeten 1. Winzergenossenschaft der Welt. Aus dieser Linie stammt auch das Weingut Cossmann. 1952 entschloss sich Alfred Cossmann aus der Genossenschaft auszutreten und seine eigenen Weine auszubauen und zu vermarkten.
Er bewirtschafte damals um die 2,5 ha in und um Mayschoss.
Das Geschäft florierte und er verkaufte seinen Wein sowohl an Privatleute als auch an die Gastronomen der Ahr. Schwerpunkt bildeten die leichten, milden und lieblichen Rotweine, welche damals sehr im Trend lagen. 1977 heiratete seine einzige Tochter Hella den Steuerfachmann Wolfgang Hehle.
Dieser hatte Gefallen an der Arbeit des Winzers gefunden und ging bei seinem Schwiegervater in die Lehre. Als Fremdprüfling bestand er 1982 die Prüfung zum Winzermeister.

Wolfgang Hehle lernte viel von seinem Schwiegervater Alfred. Wie in der Geschichte des Weinbaus im Ahrtal beschrieben, strebte er aber nach besseren Qualitäten. Innerhalb weniger Jahre änderte er den Ausbaustil der Weine komplett. Im Weinberg wurde jetzt Naturverbunden gearbeitet.
Der Rebstock wurde so stark zurück geschnitten, dass nur eine geringe Anzahl an Trauben überhaupt wachsen konnte. Nach einer schonen-Alfred Cossmann & Wolfgang Hehle
den Gärung mit den Hefen des Weinbergs, mussten die Weine 9 Monate im Keller in Barriques reifen, bevor diese in Flaschen gefüllt wurden.

Auch auf die Qualität der Lagen wurde geachtet. Durch Zukauf und Pacht wurde der Betrieb immer größer und breitete sich immer mehr Richtung Rhein aus. Das Stammhaus in der Dorfstraße bot bald nicht mehr genügend Platz. Deswegen entschied sich die Familie auf dem Grundstück Deutzerwiese einen Aussiedlerhof zu bauen.
Es handelte sich um geschichtsträchtigen Grund und Boden. An dieser Stelle stand früher eine Außenstelle des Klosters zu Deutz / Köln. 1812 wurden aber die Weinbau betreibenden Mönche durch die Säkularisierung Napoleons zurück ins Mutterhaus berufen. Auf alten Steuerkarten von Mayschoss kennzeichnet der Vermerk Deutzerberg die ehemaligen Weinberge des Klosters.

1980 wurde das neue Weingut gebaut. Da der Name Cossmann mit der nächsten Generation seine Spur verlassen würde, entschied die Familie sich das Weingut Deutzerhof zu nennen und diesem somit einen Erbfolge unabhängigen Namen zu geben.

Wolfgang Hehle baute die Weine jetzt überwiegend trocken aus. Durch die qualitätssteigerden
Maßnahmen wurde natürlich weniger Wein produziert. Folglich wurden die Weine auch teurer. Das Weingut verlor innerhalb von zwei Jahren einen Großteil seines Kundenstammes.
Zum einen fanden die Kunden Ihre gewohnten Weine nicht mehr und zum anderen waren die Preise gestiegen.
Eine spannende Zeit für die ganze Familie!

Wie so oft im Leben spielten verschiedene Komponenten zusammen. So wurden die neuen Qualitäten
von Wolfgang Hehle auf einmal deutschlandweit entdeckt und er gewann diverse Preise und
Auszeichnungen. Dieses brachte wiederum viele neue, interessierte und auch zahlungswillige Kunden ins Weingut.

Ca. 45.000 bis 50.000 Flaschen werden jährlich gefüllt. Trotz des Exports in Be-Ne-Lux, Schweiz, Skandinavien und Japan wird der Hauptteil der Weine in Deutschland vermarktet.
Jedes Jahr wird wieder investiert und die 1993 gebaute Erweiterung scheint schon wieder zu klein. In der geschmackvollen Turmstube des Weinguts finden nicht nur Weinproben, sondern auch exklusive Diners und Hochzeiten statt.

Hella und Wolfgang Hehle machten aus einem kleinen Familienweingut der Ahr einen modernen Winzerbetrieb, der es seit Jahren in die Top-100 der deutschen Winzer geschafft hat. Im renommiertesten deutschen Weinführer, dem GaultMillau WeinGuide, wird das Weingut mit 4 Trauben, als exzellenter Betrieb und zu den besten Deutschlands zählend erwähnt.

Mit traurigen Herzen wurde im Mai 2010 der Senior, Alfred Cossmann, im Alter von 83 Jahren beerdigt. Doch es kam noch schlimmer. Ende November wurde der einzige Sohn von Hella und Wolfgang Hehle, Johann, als Passant von einem Auto erfasst und erlag im Alter von 27 seinen Verletzungen.
Er war bereits im Betrieb etabliert und unterstützte seine Eltern mit neuen Ideen und Tatendrang. Seine Frau Dorothee tritt jetzt in seine Fußstapfen.

Heute bewirtschaftet das Weingut 7,02 ha Rebfläche.
Es wurden in den vergangenen Jahren viele Lehrlinge zum Winzer ausgebildet und es gibt einen Vollzeit und zwei Teilzeitbeschäftigte. Im Keller arbeitete Wolfgang Hehle schon länger mit seinem Sommelier und Freund Hans-Jörg Lüchau zusammen, der nach Johanns Tod mehr und mehr Verantwortung übernahm.

Im April 2012 folgte dann mit der Krebsdiagnose für Wolfgang der nächste Schock. Trotz harten Kampfes erlag Wolfgang am 14.März 2013 seinem Leiden.
Hella Hehle, Wolfgangs Frau, Ihre Schwiegertochter Dorothee Hehle und Kellermeister, Hans-Jörg Lüchau, stellen sich aber der Aufgabe, den Deutzerhof zu erhalten und in die Zukunft zu führen. Denn Wolfgang hinterlässt nicht nur ein Lebenswerk sondern auch ein Team, die Wolfgangs Enkeln, welche heute 6 und 8 Jahre alt sind, die Möglichkeit geben möchten, eine Familientradition auch in der 14. Generation weiter zu führen!

 


2016
4 von 5 Sternen in
Eichelmann Deutschlands Weine
Die Zeit der Weinkritiker ist gekommen. Im November kommen die neuen Veröffentlichungen von Eichelmann, Gault Millau, Fallstaff, Feinschmecker und Co.

Ein großer Erfolg:
Wir haben jetzt 4 von 5 Sternen von Herrn Eichelmann bekommen!

Der Gault Millau lobt unsere Weine und das Bestreben, gibt aber auch Anregungen und beläßt es bei 3,5 von 5 Sternen.

In der Broschüre des FEINSCHMECKER's der 750 besten Weine Deutschlands sind wir mit 6 Weinen vertreten!